Altstadtcafé Köpenick
Empfang
Idee

Torten

Altstadtcafé Cöpenick aussenWie kam Köpenick zu seinem Namen?

Wann kam der Tee nach Europa?

Kennen Sie die Geschichte des Likörs, nein?

Dann folgen Sie mir in das bezaubernde „Altstadtcafé Cöpenick“  schräg gegenüber vom Rathaus Köpenick, genauer zwischen Kirche und Rathaus. Treten Sie ein in die wunderbare Caféhauswelt von Sabine Lausch.

Es begann an einem sehr schönen Sonntag im Februar 1998: Bei einem Spaziergang durch die Köpenicker Altstadt suchte ihr Mann nach einer Gelegenheit, Kaffee zu trinken. Die vorhandenen Gaststätten waren auf Grund der frühlingshaften Temperaturen überfüllt,  ein nettes kleines „Nur-Café“ gab es nicht.

Da kam Frau Lausch so ein spontaner Gedanke: ein kleines Café für die Altstadt-Köpenick-Besucher, NUR Café, nicht Restaurant, Kaffeeduft pur und in der Nähe vom Rathaus sollte es sein.

Noch am gleichen Tag fand sie ein leer stehendes Geschäft… am Montag schon freute sich der Hausbesitzer über ihre Idee…. Frau Lausch war fasziniert von dem Gedanken, ein kleines Café zu erfinden und zu betreiben. Weil sie jedoch nicht aus der Gastronomiebranche kam, gab es mehr als tausend Fragen.
Fürstentafel Zunächst überlegte sie, was SIE sich als Kundin am meisten wünschen würde. Wälzte eine Vielzahl von Büchern über Caféhäuser und  besuchte unzählige.
Sie erörterte die verschiedensten Gesichtspunkte bei Fach-Messen, mit Caféhausbetreibern und Freunden. Welches Mobiliar, welche Musik, welchen Namen wählen wir, wie soll das Angebot aussehen und wie die Präsentation? Schließlich fand sie im Internet einen kreativen Ladenbauer.


Ende Februar hatte sie ein Konzept, am 1. Juli 1998 wurde das „Altstadtcafé Cöpenick“ eröffnet. Ein Jahr später kam noch der Cafégarten dazu, von dem man eine wunderbare Aussicht auf die Gabelung von Spree und Dahme hat.

Seither ist es ein beliebter Treffpunkt für Köpenicker und Touristen. Täglich von 10 bis 18.30 Uhr kümmert sich das freundliche Personal in Haube und Schürze liebevoll um die Gäste, fast jeden Sonntag spielt ein Pianist zur Kaffeezeit auch typische Berliner Weisen.

Altstadtcafé Cöpenick - ein GedeckSchauen Sie in die Getränke und Speisenkarte – im Altstadtcafé Cöpenick ist das ein „Café-Album“ – und nehmen Sie sich Zeit dafür! Kaffee- und Kakaospezialitäten mit amüsanten Namen verleiten zum Probieren:
„Pfeffersack“ – Kaffee sehr feurig mit Pfeffer und Sahne, „Pfiffikuss“ – Kakao mit Pfefferminzlikör und Sahne oder „Bauchtanz“ – Kaffee wackelt unter Gewürzsahne (Nelken, Zimt, Kardamom, Vanille) sind nur einige Beispiele. An der Kuchentheke können Sie aus den üppigsten Konditortorten wählen, ein ofenwarmer Blechkuchen ist immer im Angebot und herzhafte Kleinigkeiten gibt es auch. Ein umfangreiches Frühstücksangebot vervollständigt das ideenreiche Angebot.

Und schließlich erfahren Sie auch viel Wissenswertes aus dem „Café-Album“, denn hier finden Sie die Antworten auf die eingangs gestellten Fragen. Also bringen Sie Zeit und Muße mit, lassen Sie sich im Altstadtcafé Cöpenick verwöhnen!

Übrigens: Ihr Mann ist der Meinung, dass sie sich das Café nur baute, um ihre umfangreiche Kochbuchsammlung unterzubringen, denn Kaffee trinkt sie ja nicht…
Zitat: Treptow - Köpenick 2007 Ein Jahr- und Lesebuch